Trauer um Prof. Dr. Jürgen Fangmeier

Langjähriger Gastdozent am 8. Februar gestorben

Er war über Jahrzehnte beliebter Dozent und vertrauensvoller Wegbegleiter des Johanneums. Jetzt ist Professor Dr. Jürgen Fangmeier im Alter von 81 Jahren heimgegangen. Wir trauern um ihn und wissen uns zugleich getröstet wegen der Antwort auf die Frage: „Was ist dein einziger Trost im Leben und Sterben?“ Wir haben Jürgen Fangmeier als weisen theologischen Lehrer und als glaubwürdigen Zeugen des Evangeliums erlebt.

Am Dienstag, 19. Februar 2013, findet um 14 Uhr in der Erlöserkiche in unmittelbarer Nähe des Johanneums ein Gedenkgottesdienst statt, in dem der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland und Ratsvorsitzende der EKD, Nikolaus Schneider, predigen wird.  Das Johanneum und die Kirchliche Hochschule Wuppertal laden gemeinsam zu diesem Gottesdienst ein. 

Beiden Bildungseinrichtungen war Jürgen Fangmeier verbunden. Als Pfarrer der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Schöller hatte er von 1968 bis 1994 zugleich eine Professur für Systematische Theologie inne. Den Weg des Johanneums hat der Verstorbene seit Jahrzehnten begleitet. Seit 1994 hat er regelmäßige Lehrveranstaltungen im Johanneum gehalten. Dazu gehörten Vorlesungen über den Heidelberger Katechismus, Leben und Theologie Karls Barths, das Apostolische Glaubensbekenntnis, Aszetik / Spiritualität und über Hiob in biblischer, systematischer und seelsorglicher Perspektive. Besonders wichtig waren ihm die praktisch-theologischen Seminare über Gefängnisseelsorge, in denen er Studierende der Kirchlichen Hochschule und des Johanneums auch in praktischen Gefängnis-Einsätzen begleitete.

Mit Gästen und Wegbegleitern  haben wir den 75. und den 80. Geburtstag von Prof. Fangmeier im Johanneum gefeiert. Im Frühjahr wollte er auf Bitte des Johanneums als Abschluss  seiner langjährigen Lehrtätigkeit  noch drei Vorträge halten.

„Gedenkt an eure Lehrer, die euch das Wort gesagt haben; ihr Ende schaut an und folgt ihrem Glauben nach. Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit“ (Hebräer 13,7f).